

und mit welchem Modell der Marke XY kann ich dieses vergleichen. Bei der Suche nach einem vergleichbaren Racket hilft Ihnen unser Racket-Power-Index weiter, anhand dem Sie aus der unten stehenden Tabelle ohne großen Aufwand und ohne sich groß in die Materie einlesen zu müssen, die gewünschten Vergleich-Rackets ermitteln können.
Bei der unendlichen Vielzahl an Marken, Typen und Varianten an Tennisschlägern, jährlich kommen jede Menge Neuerscheinungen dazu und zur perfekten Verwirrung der Kunden werden mal auch nur Bezeichnung und/oder Lackierung geändert, ist es dem Verbraucher nahezu unmöglich gemacht worden, Rackets direkt miteinander zu vergleichen.
Die unten stehende Tabelle soll Ihnen helfen, Rackets verschiedener Marken neutral miteinander zu vergleichen. Wenn Sie z.B. Schläger testen möchten, sollten Sie dies innerhalb eines Rahmens von max. +/- 0,15 RPI, bezogen auf Ihr aktuelles Racket tun, sonst vergleichen Sie ggf. Äpfel mit Birnen.
Im Wesentlichen entscheiden über Power und Kontrolle eines Rackets die beiden Faktoren Schlägerfläche und Rahmenstärke, aus denen sich dann auch der RPI wie folgt errechnet:
R P I = Schlägerfläche x Rahmenstärke : 10.000
hierbei gilt: je größer die Power (RPI), desto kleiner die Kontrolle - und umgekehrt
Die Rahmenhärte fliest in diese Formel nicht zusätzlich ein, da dieser zumeist von der Rahmenstärke abhängt. Selbstverständlich spielen auch Faktoren wie Materialen, Kopfform, Gewicht, Länge und Balance eine nicht unerhebliche Rolle, sind jedoch dem RPI eindeutig nachgeordnet. Gehen Sie, um Rackets zu vergleichen, also immer in dieser Reihenfolge vor:
- R P I = entscheidet über Power und Kontrolle eines Rackets
- Länge = ca. 685 mm Normallänge oder +700 mm = Überlänge (XL)
- Saitenbild = 16 Längssaiten unterstützen Spin und Slice
- Saitenbild = 18 Längssaiten und mehr steigern die Kontrolle
- Gewicht = je schwerer, desto athletischer muß der Spieler sein
Auf diese und weitere Faktoren wie Balance etc. wird auf der Seite "Tennisschläger" im Detail eingegangen. Alle weiteren Faktoren sind häufig reine Gefühlssache, die jeder Einzelne anders wahrnimmt und empfindet, weshalb Sie am Testen letztendlich nie vorbei kommen werden, es sei denn, Sie wollen (teure) Fehlkäufe riskieren.
R P I Faktor 1,13 1,13 1,13 1,13 1,32 1,32 1,32 1,34 1,41 1,42 1,45 1,50 1,50 1,50 1,53 1,53 1,53 1,55 1,64 1,85 1,95 2,00 1,14 1,32 1,32 1,35 1,45 1,48 1,48 1,52 1,58 1,58 1,65 1,65 1,68 1,68 1,78 1,79 1,86 1,86 1,94 2,02 2,11
1,15 1,27 1,27 1,41 1,39 1,46 1,49 1,50 1,56 1,68 1,74 2,01 2,08 2,11
0,99 1,04 1,14 1,26 1,29 1,32 1,35 1,35 1,35 1,45 1,45 1,48 1,48 1,51 1,53 1,55 1,58 1,61 1,64 1,68 1,68 1,68 1,70 1,88 1,92 2,15 2,26
1,12 1,25 1,26 1,26 1,39 1,41 1,42 1,55 1,56 1,63 1,64 1,65 1,65 1,68 1,91 | Typ XL = Überlang BABOLAT AERO TOUR PRO LTD AERO TOUR PRO LTD+ AERO TOUR AERO TOUR + PURE STORM PURE CONTROL TEAM PURE CONTr. TEAM + AERO PRO CONTROL AERO TOUR OS VS NCT TOUR PURE STORM MP PURE DRIVE TEAM PURE DRIVE TEAM + DEFIANCE AERO PRO DRIVE DRIVE Z LITE DRIVE Z TOUR SOFT DRIVE DRIVE Z MAX VS NCT DRIVE PURE DRIVE TEAM OS VX NCT POWER HEAD (FXP) Prestige Mid (FXP) Radical MP (FXP) Prestige MP (FXP) Radical MP Tour (FXP) Radical OS (LM) Instinct Tour XL (FXP) Instinct (LM) FIRE (LM) RAVE TI Fire CZ Supreme (LM) 4 TI S2 Supreme (LM) 2 (FXP) Instinct Team (FXP) 6 MP TI S1 Supreme (LM) 5 (FXP) 4 (LM) 8 (FXP) 6 MS TI S6 Supreme
TOPSPIN CL 603 CL 633 CL 633 Light CL 639 CL 663 XL CL 693 XL TPC 300 TPC 1200 XL TPC 1000 TPC 600 LIGHT CONTROL SPIDERS ATTACK MISTRAL VISION ONE
WILSON NSixOne Tour Pro Staff Tour Pro Staff Rok 93 Pro Staff Rok 98 NSixOne Team Pro Staff Rok 102 NSixOne NSixOne Hammer Tour 95 PS 26 PS 25 Hammer 26 Hammer 25 Hammer Tour 106 N 26 Surge 26 Triad 6 N5 MP Triad 5 98 PS Surge PS Torch PS Fantom N6 N5 OS Triad 6 110 Hammer 2 N3
YONEX RDX 500 90 Ultimum RD Ti 80 RDX 500 98 RDX 500 98 HD RDX 300 98 Ultimum RD Ti 42 V-con 17 100 RDX 300 103 URQ Ti 260 V-con 15 100 V-con 17 107 URQ Ti 210 RQ TI POWER V-con 30 107 V-con 30 117 | Fläche cm² 630 630 630 630 630 630 630 630 690 645 660 645 645 645 645 645 645 676 690 710 710 740 600 630 630 645 690 645 645 660 630 660 660 660 680 680 660 690 690 690 720 720 740
603 633 633 639 663 693 640 650 650 670 670 710 770 740
580 612 600 632 612 660 612 612 612 645 645 645 645 685 665 645 685 632 632 645 645 645 665 710 710 740 730
580 632 632 632 632 632 645 664 632 645 690 658 658 690 755 | Rahmen mm 19/17 19/17 19/17 19/17 21 21 21 22/21/20,5 19/22 22 22 23/25/22 23/25/22 23/25/22 22/26/23 22/26/23 22/26/23 24/22 22/26/23 27/25 27/28 28/26 19 21 21 21 21 23/25/21 23/25/21 23/25/21 25 24 25 25 24/26/24 24/26/24 27 26 27 27 28/26 28 28,5
19 20 20 22 21 21 23/22/25 23 24/26/22 24/26 26 29/27,5 25/29/27 29/28
17 17 19 20 21 20 22 22 22 22,5 22,5 23 23 22 23 24 23 25,5 26 26 26 26 25,5 26,5 27 29 31
20/20/18 20/20/19 21/21/18 21/21/18 23/23/20 23/23/21 24/25/17 25/25/20 24/25/25 27/29/20 26/27/18 25/27/23 25/27/23 26/27/20 27/29/20 | Gewicht g 330 330 310 310 295 320 320 320 290 285 280 300 300 280 300 255 285 265 255 255 270 245 330 295 320 325 295 325 295 280 285 255 275 245 255 265 275 250 250 260 260 265 215
320 310 280 315 280 315 280 290 300 290 235 230 245 235
340 282 320 320 289 318 332 332 283 229 219 235 231 283 209 248 255 260 258 291 266 265 260 255 258 238 250
320 305 310 320 295 290 310 280 245 300 267 270 270 250 255 | Balance mm 320 320 320 320 325 310 310 315 320 325 330 320 320 320 320 350 335 340 360 350 335 360 310 325 310 315 320 315 320 335 330 350 345 360 350 340 340 345 365 340 350 365 370
310 325 315 320 340 340 320 330 310 330 365 365 365 365
305 330 315 315 330 315 305 305 340 335 325 340 340 340 335 305 355 360 360 320 340 325 350 367 360 375 365
310 310 310 310 320 310 320 325 350 315 345 340 340 355 350 | Länge mm 685 700 685 685 685 685 700 685 690 685 685 685 700 685 685 685 685 685 690 700 700 710 685 685 685 685 685 700 685 695 695 685 695 695 695 685 695 695 695 695 695 695 703
690 690 690 690 710 710 690 710 690 700 700 700 700 710
675 686 686 675 675 686 675 675 692 625 625 660 635 692 650 650 698 681 692 675 675 686 681 681 692 706 687
685 685 685 685 692 685 698 698 685 698 698 685 685 698 698 | Saiten- Bild 18/20 18/20 16/19 16/19 16/20 16/20 16/20 16/19 18/20 16/18 16/20 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/20 16/19 16/18 16/20 16/19 18/20 18/20 18/20 18/20 18/19 16/19 18/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19 18/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19 16/19
18/20 18/20 18/20 16/18 18/19 18/19 18/20 16/20 16/20 16/19 18/19 16/19 16/19 14/17
16/19 18/20 18/20 18/20 18/20 16/20 18/20 16/18 16/20 16/19 16/19 16/20 16/20 16/20 16/19 16/19 16/20 16/20 16/20 16/19 16/19 16/19 16/20 16/20 16/20 16/19 16/19
16/18 16/19 16/19 18/20 16/19 16/19 16/18 16/19 16/19 16/18 16/18 16/19 16/19 16/18 17/18 | | | | | | | | | | | | |
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Reaktionszeit – Kontaktzeit
Bei einem Meister kann die Endbewegungsgeschwindigkeit des Schlägerkopfes, bevor dieser den Ball trifft, bis über 160 km/h erreichen! Die Bewegungszergliederung eines Schlages zeigt uns, wie Kurz der Aufprall eigentlich ist. Der Schläger, die Saiten und der Ball berühren sich während einer Zeitspanne, die zwischen einer eintausendstel - bis vier eintausendstel Sekunde schwankt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Reaktionszeit des menschlichen Körpers nur 1/10. Sekunde beträgt.
Die physikalischen Beanspruchungen, denen ein Tennisschläger ausgesetzt ist, sind anhand von Filmaufnahmen, die mit großer Geschwindigkeit (3.000 Bilder pro Sekunde) gedreht wurden analysiert worden. Die Erkenntnisse aus dieser Untersuchung sind hinsichtlich der Bedeutung des Schlägers beim Aufprall des Balles besonders aufschlussreich:
a) Der Spieler ist der „Motor", der dem Schläger eine bestimmte Energie vermittelt.
b) Beim Aufprall überträgt sich diese kinetische Energie, durch die Saite, auf den Ball. Da die Reaktion des Menschen ca. 30- bis 120-mal langsamer ist als der Ballkontakt, ist eine konstruktive Verlängerung der Ballkontaktzeit, z.B. durch einen weichen Schlägerrahmen, nur der Präzision abträglich. Eine bewusste Einflussnahme des Spielers während des Ballkontaktes wird nie möglich sein, auch wenn es vom Spieler so empfunden wird. Änderungen der vom Gegner eventuell antizipierten Schlagausführung beziehen sich immer auf den Bewegungsablauf vor dem Ballkontakt. Das Ergebnis wird von der Güte des Schlägers bestimmt.
c) Im Verlauf der letzten Bewegungsphase bremst der Spieler den Schläger, während sein Arm, die sich aus dem Energieruhezustand ergebene Vibration auffängt (die Abschwächungszone erstreckt sich vom Vorderarm bis hin zum Ellenbogen).
Der Spieler empfindet diese drei Abläufe je nach Wirkungsgrad des Aufpralls mehr oder weniger ausgeprägt.
Spielergrundtypen
Wir müssen die Tennisspieler grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen. Erste Gruppe hat zu wenig biomechanische Power und landet bei Fehltreffern im Netz. Die zweite Gruppe hat viel biomechanische Power und würde bei zu direkter Übersetzung bei Fehlern hinter der Grundlinie landen.
Die erste Gruppe sind die Freizeit- und Hobbyspieler, die von jeder Unterstützung durch den höheren Wirkungsgrad des Rackets profitieren. Auch sie könnten theoretisch durch eine „kleineren Übersetzung" besser dosieren, doch bringen sie die zusätzlich benötigte Energie nicht über längere Zeit auf. Für diese Gruppe ist höchste statische Steifheit und große Schlagfläche angesagt. Hier ist die statische Steifheit auch Hauptkriterium für Präzision.
Die zweite Gruppe sind die athletisch ausgebildeten semi- und professionellen Spieler. Sie nutzen ein schlechteres Wirkungsverhältnis von eingebrachter Muskelarbeit zur Ballgeschwindigkeit zur optimalen Dosierung ihrer Kraft und Zuschlaggeschwindigkeit. Hier wird Ballgefühl bzw. Kontrollierbarkeit bestimmend. Bei Profis steht nach wie vor die dynamische Steifheit eines Rackets im Vordergrund. Sie beherrschen es auch in schwierigste Situation dem Schläger noch kinetische Energie zu verleihen.
Die in dieser Gruppe angewendeten relativ weichen Schläger vernichten überschüssige Energie durch Verbiegung des Rahmens um den Ball, ohne die Präzision zu verlieren. Diese Effekte sind jedoch nur durch eine perfekte auf den einzelnen Spielertyp abgestimmte Balancierung und Gewichtung zu erreichen.
„Skill" oder Fertigkeit des Spielers
Erstes und wichtigstes Kriterium für die Zuordnung eines passenden Rackets ist die feinmotorische Fertigkeit des Spielers. Es findet Berücksichtigung in der Auswahl der angemessenen Schlagflächengröße. Hier liegt auch der Schlüssel für Größe und Frequenz von den durch kleinste Treffabweichungen erregten Vibrationen. Sie sind bei besser ausgebildeten Spielern wichtig, um auch noch den Unterschied zwischen gut und sehr gut getroffenen Bällen fühlbar zu machen. Nach dem Motto "So klein wie möglich und so groß wie nötig" wird die Schlagflächengröße ausgewählt.
Für Spieler, die sich noch in der technischen Grundausbildung befinden, empfiehlt es sich eine ca. 30 cm² kleinere Schlagfläche zu wählen, als die Ihrer aktuellen Fertigkeiten entsprechende. Diese Maßnahme fördert die Rückmeldung über falsch getroffene Bälle und steigert den Lern- und Automationserfolg. Der Spieler wächst sozusagen in die nächste „Skillebene" hinein und hat dann schon das angemessene Racket im Besitz.
Komfort
Sollte der Spieler mehr Komfort wünschen, z.B. ein Trainer während des Unterrichts, wo er zwangsläufig nicht den Ball fixiert, sondern die Schüler beobachtet, kann man eine ca. 30 cm² größere Schlagfläche wählen. Komfort ist nichts anderes, als eine Schlagflächengröße zu spielen, welche die eigene Treffgenauigkeit unterfordert. Weitere Komfortmaßnahmen sind Dämpfungselemente im Schlägerrahmen (meistens im Griff) oder in der Saite (Vibrastops etc.)
Feedback
Das Resultat des Schlages wird über 2 Kanäle wahrgenommen:
a) durch die optische Weiterverfolgung des Balles
b) durch taktile Druck- und Vibrationswahrnehmung im Griff.
Die taktile Definition der Schlagflächenlage in Bezug auf die Handfläche muss gewährleistet sein. Es muss also für den Griff ein kantiges Profil vorliegen. Um ein entspanntes halten (Pause) zu ermöglichen, sind die Qualität des Griffbandes und dessen Zustand von ausschlaggebender Bedeutung. Eine angepasste Umfassungsgriffgröße ist der zweite wichtige Faktor für ein ermüdungsfreies Spielen.
Griffgrößen sollten so klein wie möglich gehalten sein, um einen geschlossenen Umfassungsgriff zu ermöglichen, der die auftretenden Ballkräfte günstig (auf den ersten Fingergliedern) aufnimmt. Die auftretenden Drehmomente um die Schlägerlängsachse, werden von heutigen Midplus-Schlägern über das Masseträgheitsmoment um die Längsachse ausreichend gut aufgenommen.
Der Profi benötigt diesen Schlägerparameter um seine Technik in kleinsten Nuancen zu verbessern und sie auf Topniveau zu halten. Das Feedback hängt bei Könnern überwiegend mit der Rahmensteifheit (Weich=Vibrationen) zusammen, da in dieser Klasse fast ausschließlich nahe dem optimalen Treffpunkt gespielt wird.
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